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Eigenbetrieb der
Stadt Koblenz
Grünflächen- und
Bestattungswesen
Ein Betrieb – zwei Zweige
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Friedhöfen
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Aktuelles

Buch zum 200. Geburtstag des Hauptfriedhofes

Leider mussten die geplanten Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr ausfallen. Aber ein sehr schöner Trost war das Erscheinen des Buches zum 200-jährigen Bestehen des Koblenzer Hauptfriedhofes.

„Ein Park für die Toten und die Lebenden“ heißt das 280 Seiten dicke, gebundene Werk, das der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen der Stadt Koblenz bei der Verlagsgruppe Schnell + Steiner herausgeben hat. Das Redaktionsteam, dem auch der Koblenzer Kunsthistoriker Manfred Böckling angehörte, hat eine interessante Lektüre mit Artikeln über die Geschichte, die Entwicklung im Wandel der Zeit, die Gegenwart und Aussichten auf die Zukunft zusammengestellt. Baudezernent Bert Flöck und Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, bei der Übergabe des reich bebilderten Werkes.

Es kann im örtlichen Buchhandel (ISBN: 978-3-7954-3483-0) für 20 Euro erworben werden.

Wasserentnahmestellen auf den Friedhöfen

Ab Montag, dem 23.11.2020 werden die Wasserstellen auf den kommunalen Friedhöfen bis zum kommenden Frühjahr abgestellt. Dies dient dem Schutz der Wasserleitungen. Sobald die Frostperiode langfristig vorüber ist, wird über die Wiederinbetriebnahme der Wasserentnahmestellen informiert.

50 Bäume für Koblenz gespendet

Eine Linde pflanzten Oberbürgermeister David Langner (links) und Andreas Drechsler (rechts), Werkleiter der Eigenbetriebs Grünflächen und Bestattungswesen, auf dem Spielplatz Stauseestraße in Güls mit finanzieller Unterstützung der Allianz Umweltstiftung.

Eine Linde am Spielplatz an der Stauseestraße in Güls ist der erste von 50 Bäumen, die dank finanzieller Unterstützung der Allianz Umweltstiftung gepflanzt werden können. Oberbürgermeister David Langner und Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, schaufelten mit fachkundiger Unterstützung Erde auf den Wurzelballen. „Wir freuen uns, dass die Allianz Umweltstiftung unsere Baumpflanzungen als wichtige Maßnahme für den Klimaschutz unterstützt“, sagte der Oberbürgermeister. Mit der Spende von 50.000 Euro lasse sich viel Grün in die Stadt bringen, fügte Andreas Drechsler hinzu.

50 neue, klimaverträgliche Bäume kauft der Eigenbetrieb mit der Spende fürs Stadtgebiet. 1.000 Euro pro Baum bezahlen den Kauf in einer Baumschule, das Pflanzen sowie die Pflege für drei Jahre. Alleine 25 Bäume werden auf Koblenzer Spielplätzen an Stellen nachgepflanzt, wo in den letzten Jahren Bäume gefällt werden mussten. 20 Bäume sind als Straßenbegleitgrün unter anderem am Wallersheimer Weg vorgesehen und fünf Bäume kommen in Grün- und Parkanlagen.

Die neue Linde am Gülser Spielplatz ist etwa 16 Jahre alt. Der stattliche Baum wurde viermal in der Baumschule verpflanzt und benötigte trotz des kompakt erzogenen Wurzelballens ein Pflanzloch von 1,50 Meter Breite und Tiefe. Mit Hilfe eines Baggers wurde das Loch ausgehoben und der Baum hineingehoben. Der Pflanztermin fand bedingt durch Corona im kleinen Rahmen statt. Die Allianz-Umweltstiftung ließ jedoch mitteilen: „Bäume sind wichtige Bestandteile unserer Städte. Sie reinigen die Luft und wirken sich gerade in Zeiten des Klimawandels positiv auf die Gesundheit der Menschen aus. Deshalb freuen wir uns, dass die Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung nun in Koblenz Station macht und einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas leistet. Den letzten unserer 50 Bäume pflanzen wir dann hoffentlich gemeinsam“, so Projektmanager Peter Wilde.

Die gemeinnützige Stiftung wurde im Jahr 1990 von der Allianz AG anlässlich des hundertjährigen Jubiläums gegründet. Sie engagiert sich deutschlandweit in Städten und ländlichen Regionen, fördert Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Klimaschutz sowie Aktivitäten zur Vermittlung von Umweltwissen.

Baumbeet in der Roonstraße bekommt Hinweisschild

Ein Hinweisschild im Baumbeet

Ein weiteres Hinweisschild steht: Das Baumbeet in der Roonstraße/ Ecke Hohenzollernstraße wird seit 20 Jahren von der Familie Meyers gepflegt. Jetzt machte der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen das Engagement auf einer städtischen Baumscheibe mit einer Partnerschaftsvereinbarung offiziell. Ingo Pid von der Maurerkolonne betonierte das Hinweisschild mit der Aufschrift „Achtung, Insektenweide“ ins Beet. „Ich hoffe, dass damit mehr Rücksicht auf die Pflanzen genommen wird“, sagte Norbert Meyers.

Der für die südliche Vorstadt zuständige Gärtnermeister Gert Wieprecht bedankte sich bei Norbert Meyers für das bereits geleistete Engagement. In dem Beet wachsen bereits Lavendel, Malven und andere Stauden. Zum Wohl der Umwelt: Insekten besuchen das Baumbeet regelmäßig. Um das Nahrungsangebot zu vergrößern stellte der Eigenbetrieb den Paten einen Schmetterlingsflieder und einige Stauden zur Verfügung, die künftig das Beet weiter aufwerten werden. Und vielleicht regt das schöne Beet mit dem Schild weitere Anwohner an, Patenschaften zu übernehmen. Weite Hinweisschilder zu ehrenamtlich gepflegten Baumbeeten – mehrheitlich in der Vorstadt – sind bereits in der Planung.

Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen unterstützt Patenschaften im gesamten Stadtgebiet. Ziel ist es, dass Anwohner unattraktive Baumbeete mit standortgeeigneten Pflanzen aufwerten und regelmäßig pflegen. Wer sich um die Fläche rund um seinen „Lieblingsbaum“ kümmern möchte, kann eine Vereinbarung mit dem Eigenbetrieb treffen. Zu den Aufgaben gehören neben Gießen unter anderem auch das Entfernen von Wildbewuchs, Unrat und abgestorbenen Pflanzenteilen sowie ein jährlicher Rückschnitt und Nachpflanzungen. Interessenten können sich jederzeit telefonisch oder per Email beim Eigenbetrieb melden. Kontakt: Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen, Telefon: 129-4202, Email: gruenundfriedhof@stadt.koblenz.de

Bohrungen an alter Stützmauer Friedhof Asterstein

Die alte Stützmauer wird untersucht

Auf dem Weg entlang der Friedhofsmauer am Bezirksfriedhof auf dem Asterstein wurden Bohrungen durchgeführt. Der Grund: Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen lässt  durch ein Ingenieurbüro überprüfen, ob das in die Jahre gekommene Bauwerk noch standfest ist. Die etwa 80 Jahre alte Mauer stammt aus den 1940er Jahren. Damals sollte dort eine "Adolf-Hitler-Schule" errichtet werden. Heute dient sie als Stützmauer für die darüberliegende Grünfläche des Bezirksfriedhofs. Mittlerweile weist das alte Bauwerk im oberen Bereich Risse und Senkungen auf.  Da auf der Suche nach Senkungen auch in den Untergrund gebohrt werden soll, muss zunächst eine Kampfmittelsondierung durchgeführt werden. Die Bohrungen dienten dazu, das Erdreich nach Kampfmitteln abzusuchen. Sie sind eine notwendige Vorbereitung für die eigentlichen Arbeiten an der Mauer. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden zeigen, ob und wie die Mauer in Zukunft saniert werden muss.

Gesucht: Saisonkräfte (w/m/d) im Bereich der Grünflächenpflege ab März 2021

Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen sucht für die Saison 2021 ab dem 01.03.2021

Saisonkräfte (w/m/d) im Bereich der Grünflächenpflege (Vollzeit / befristet)

Der Einsatz bei uns erfolgt in einer Grünpflegekolonne auf allen städtischen Grün- und Parkanlagen sowie den Friedhöfen im Koblenzer Stadtgebiet. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung unter Angabe des Aktenzeichens AZ: 10.20/Le., Nr. 24/2020.

Eine vollständige Stellenausschreibung finden Sie HIER

Hinweisschild am Mahnmal musste repariert werden

Das Hinweisschild wurde neu einbetoniert

Mit roher Gewalt müssen Unbekannte das kürzlich aufgestellte Hinweisschild auf dem Reichenspergerplatz abgeknickt haben. Es erklärt den Hintergrund zu dem seit 2001 nahe der Stresemannstraße stehenden Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz. Das Metallgestell des Schildes war gebrochen. Es wurde von Mitarbeitern des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen ausgegraben und geschweißt. Anschließend betonierte die Mauerkolonne des Eigenbetriebs das reparierte Hinweisschild neu ein.

Der Schotter kommt weg: Vorgarten wird umgestaltet

Der Schottergarten wird vermessenMit gutem Beispiel voran: Der geschotterte Vorgarten der Familie Vocktmann wird sich in einen Ort für Artenvielfalt und Biodiversität verwandeln. Die Familie hatte bei der Aktion der Koblenzer Klimaschutzbeauftragten Dagmar Körner und des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen mitgemacht und gewonnen. Auszubildende der Stadtgärtnerei werden demnächst die vorhandene Schotterfläche umbrechen und Stauden pflanzen. Lea Rüdell und Leon Rommersbach, beide Auszubildende im ersten Jahr in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau bei der Stadt Koblenz, nahmen bereits Maß. Gemeinsam mit ihrem Ausbilder werden sie nun einen Pflanzplan für eine insektenfreundliche und langblühende Staudenmischung entwerfen. Die Wünsche der Familie Vocktmann werden dabei berücksichtigt.

Ihren Schottergarten hat die Familie Vocktmann vor vier Jahren angelegt. „Wir haben im Haus viel renoviert und umgebaut und wollten deshalb einen pflegeleichten Garten“, berichtet Fabian Vocktmann. Doch richtig glücklich mit ihrer Entscheidung war die Familie mit zwei Kindern und Hund von Anfang an nicht. „Schottergärten sind zwar modern, aber wir hätten lieber Blüten anstatt des vielen Graus.“ Farbenfrohe Blüten werden die Vocktmanns ab dem nächsten Frühjahr reichlich haben. Die neuen Pflanzen werden so zusammengestellt, dass der Vorgarten das ganze Jahr über attraktiv aussieht. Als Gestaltungselemente werden ein Teil des vorhandenen Schotters sowie einige größere Findlinge in die Staudenpflanzung integriert.

Die Klimaschutzbeauftragte und der Eigenbetrieb wollen mit der Aktion Impulse geben, Vorgärten in Koblenz insektenfreundlicher und naturnaher zu gestalten.

Neues Tor am Stadtteilfriedhof Niederberg

Auf dem Stadtteilfriedhof Niederberg wurde ein neues Tor an der Einfahrt montiert. Das stabile Tor soll den unerwünschten nächtlichen Besuchen von Wildschweinen auf dem Friedhof Einhalt gebieten. Damit wurde ein dringlicher Wunsch aus der Bevölkerung vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen umgesetzt.

Die Friedhofsverwaltung geht davon aus, dass mit dem feststehenden Tor auch die Dauerparker abgeschreckt werden. Bitte helfen Sie mit, halten Sie das Tor geschlossen.