zum
Stadtgrün
Eigenbetrieb der
Stadt Koblenz
Grünflächen- und
Bestattungswesen
Ein Betrieb – zwei Zweige
zu den
Friedhöfen
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Aktuelles

Stadt Koblenz bildet seit 60 Jahren Gärtner aus

Seit 60 Jahren engagiert sich die Stadt Koblenz in der Ausbildung von Gärtnern. Während einer Feierstunde überreichte die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz jetzt stellvertretend an den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen eine Ehrenurkunde für das jahrzentelange Engagement. Werkleiter Andreas Drechsler nahm die Auszeichnung für Oberbürgermeister David Langner entgegen.

Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen setzt unterdessen die jahrzehntelange Tradition fort: Aktuell gibt es 13 Auszubildende zum Gärtner in den Bereichen Garten- und Landschaftsbau sowie Zierpflanzenbau. Bis zum 31. August können sich zudem Interessenten bewerben, die im kommenden Sommer eine Ausbildung im Gärtnerberuf beginnen wollen.

Brunnen im Schlossgarten bleibt trocken

Der Brunnen Vater Rhein und Mutter Mosel im Schlossgarten des Koblenzer Schlosses bleibt längerfristig abgestellt. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen veranlasst momentan eine Sanierung des Brunnens, da das Becken große Mengen Wasser verliert. Es ist geplant, dass der Brunnen im nächsten Jahr mit der Marmorstatue des Koblenzer Bildhauers Johann Hartung aus dem Jahre 1854, die Vater Rhein und Mutter Mosel symbolisiert, wieder als Hintergrund für Hochzeitsfotos genutzt werden kann.

Pfahl der alten Römerbrücke wird restauriert

Vielleicht haben ihn geschichtsinteressierte Spaziergänger schon vermisst: Der römische Pfahl am Peter-Altmeier-Ufer wird derzeit restauriert. Das Holzstück gehörte zu einem Flussübergang über die Mosel. Die Brücke befand sich zu Römerzeiten im Bereich des heutigen Tiefgartens der Alten Burg.

Der Pfahl am Peter-Altmeier-Ufer markiert vermutlich den Standort eines der Brückenpfeiler. Denn bei Bauarbeiten wurden an dieser Stelle Teile des Brückenkopfes gefunden.

Aufgestellt hat den Pfahl im Jahr 2011 der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen. Die Stadtgärtner fühlen sich auch heute noch für das Artefakt verantwortlich. Da der Pfahl mit der Zeit begonnen hat zu verwittern, lässt der Eigenbetrieb ihn momentan durch erfahrene Holzrestauratoren überarbeiten. Dafür wurde er abgebaut und an einem geschützten Standort zwischengelagert. Sobald das Holz getrocknet ist und die restauratorischen Arbeiten abgeschlossen sind, wird der Pfahl wieder an seinem ursprünglichen Platz am Moselufer aufgestellt.

Neue Bestattungsangebote in Arzheim

Die Friedhofsverwaltung informiert darüber, dass ab sofort Urnenwahlgräber und Wahlgräber in Arzheim zur Verfügung stehen. Sie fragen sich, wieso diese Tatsache eine Meldung wert ist? - Das ist doch auf allen Friedhöfen ganz normal!

Nicht ganz: Lange Zeit nahm dieser Stadtteilfriedhof diesbezüglich eine Sonderstellung ein, da aufgrund des nicht vorhandenen Platzes nur Reihengräber und Urnenreihengräber zur Verfügung gestellt werden konnten. Diese Grabarten können nicht verlängert werden und wurden nach Ablauf der Ruhefrist geräumt, so dass ein regelmäßiger Umlauf möglich war, um die Belegungssicherheit zu gewährleisten.

Wenn innerhalb der Familie der Wunsch nach einem gemeinsamen Grab bestand, blieb bisher nur die Möglichkeit auf andere Friedhöfe auszuweichen. Für die Angehörigen war dieser Umstand belastend und sehr unbefriedigend.

Seit vielen Jahren befindet sich die Bestattungskultur im Wandel und Urnenbeisetzungen machen mittlerweile etwa 80% aller Beisetzungen aus. Durch diesen Umstand wurden im Laufe der Zeit immer mehr zusammenhängende Flächen auf dem Friedhof frei und erstmalig stehen dem Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen genügend Freiflächen zur Verfügung, um auch andere Grabarten anzubieten. Mit dieser Entwicklung geht nun ein langgehegter Wunsch der Arzheimer Bevölkerung in Erfüllung.

Bei Interesse können diese Grabstätten bereits zu Lebzeiten als Vorausabgabe erworben werden. Weitergehende Informationen erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung unter 0261/129-4222.

Trotz Hitze: Stadtbäume nicht gießen

Gießen von BäumenAngesichts der heißen Temperaturen wird immer wieder empfohlen, Stadtbäume zu gießen. Das Stadtbaummanagement Koblenz des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen ruft jedoch ganz bewusst nicht dazu auf, dies zu tun. Jeden der rund 21.000 Einzelbäume auf städtischen Flächen ausreichend zu gießen, würde enorme Wassermengen erfordern.

Eine oberflächliche Befeuchtung durch das Aufbringen von einer oder zwei Gießkannen Wasser im Wurzelbereich hilft nicht viel, erklärt das Stadtbaummanagement. Empfohlen werden 300 Liter pro Gießdurchlauf. Zudem ist es mit einigen Wochen Bewässerung im Sommer nicht getan ist: Die Bäume gewöhnen sich daran, so dass sich das Gießen nicht einfach wieder absetzen lässt.

Fünf neue Junggärtner für Koblenz

Abschlussprüfung bestanden: Fünf Auszubildende zur Gärtnerin und zum Gärtner haben ihre Gesellenbriefe in der Tasche. Nach drei Jahren Ausbildung beim Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen können sie nun auf den städtischen Grün- und Parkpflächen zeigen, was sie in den Bereichen Zierpflanzenbau und Garten- und Landschaftsbau gelernt haben. Cennet Arkan, Niels Kroth, Antonia Kiehl, Leon Krämer und Maik Buksbaum arbeiten nun als Stadtgärtner für Koblenz. „Ich gratuliere zur bestandenen Abschlussprüfung und wünsche den jungen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start ins Berufsleben“, sagte Werkleiter Andreas Drechsler.

Übrigens: Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen sucht wieder Bewerberinnen und Bewerber für die Ausbildung zum Gärtner (w/m/d) in den beiden Sparten Zierpflanzenbau sowie Garten- und Landschaftsbau. Die Bewerbungsfrist für einen Ausbildungsbeginn im August 2023 endet am 31. August 2022. Mehr Infos gibt es HIER

Leinpfad am rechten Moselufer wird zeitweise gesperrt

Der Untergrund am Theodor-Heuss-Ufer wird untersucht: Ab Montag, 18. Juli, wird als Vorbereitung für den geplanten Ausbau der Leinpfad am Metternicher Moselufer für voraussichtlich drei Tage gesperrt. An verschiedenen Stellen wird der Belag geöffnet, um Bodenproben zu entnehmen. Eine Umleitung für Radfahrer über die Trierer Straße und Rohrerhof ist ausgeschildert.

Blühstreifen im Stadtgebiet werden gemäht

Auch wenn sie teilweise noch blühen: Anfang Juli beginnt der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen mit dem Rückschnitt der Wildblumen-Einsaaten im Stadtgebiet. Dabei werden die Kräuter mit einem Balkenmäher bis auf die Höhe von zehn Zentimetern herunter geschnitten, um die Artenvielfalt zu erhalten. Eine altbewährte Methode schützt dabei die Insekten.

Als erstes ist die Böschung zur Rheinau-Wiese auf dem Oberwerth dran. Die nicht gemähten Inseln unten auf der Wiese bleiben dabei erhalten, da sie Rückzugsmöglichkeiten für Bienen und andere Insekten bieten. Anschließend setzen die Gärtner die Mäharbeiten auf den Blühstreifen auf der Karthause, auf der linken Moselseite, auf der rechten Rheinseite und zum Schluss in der Innenstadt fort.

Fotos (Stadt Koblenz/Groß): Die Wildblumen-Einsaaten im Stadtgebiet müssen gemäht werden, damit die Artenvielfalt erhalten bleibt.

Kupferbuche auf dem Friedhof wurde gefällt

Erst fielen die Seitenäste, dann Stück für Stück der Stamm: Die ortsprägende Kupferbuche auf dem Hauptfriedhof am Grabfeld 2 nahe des Haupteingangs musste von den Baumpflegern des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen gefällt werden. Der schätzungsweise 70 Jahre alte Baum war mit Riesenporling befallen. Durch diesen Pilz wird das Holz der Wurzeln massiv abgebaut, sodass die Standsicherheit so weit beeinträchtigt wird, dass ein Umstürzen des Baumes wahrscheinlich ist. Außerdem geht die Vitalität des Baumes kontinuierlich zurück. Ein spezieller Zugversuch hatte ergeben, dass jetzt gehandelt werden musste.

Foto (Stadt Koblenz/Groß): Mit Hilfe eines Hubsteigers wurde die stattliche Kupferbuche auf dem Hauptfriedhof schrittweise gefällt, da sie wegen Pilzbefalls nicht mehr standsicher war.

Französische Wehrdienstleistende reisen für Arbeitseinsatz nach Koblenz

Ein schönes Symbol der deutsch-französischen Freundschaft: Zu einem einwöchigen Arbeitseinsatz auf dem französischen Ehrenfriedhof in Lützel sind rund 30 junge französische Soldatinnen und Soldaten des 1. Regiments des freiwilligen Wehrdienstes aus Metz angereist. Gemeinsam mit den Stadtgärtnern des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, die das Areal im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz seit vielen Jahren pflegen, wurden unter anderem die 32 Grabsteine gereinigt und Wege im hinteren Bereich des Friedhofs hergerichtet. Den Abschluss der Arbeiten bildeten ein militärischer Apell mit hochrangiger französischer und deutscher Beteiligung sowie eine feierliche Kranzniederlegung am Grabdenkmal von General François Séverin Marceau.