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Stadtgrün
Eigenbetrieb der
Stadt Koblenz
Grünflächen- und
Bestattungswesen
Ein Betrieb – zwei Zweige
zu den
Friedhöfen
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Aktuelles

Hinweisschild am Mahnmal musste repariert werden

Das Hinweisschild wurde neu einbetoniert

Mit roher Gewalt müssen Unbekannte das kürzlich aufgestellte Hinweisschild auf dem Reichenspergerplatz abgeknickt haben. Es erklärt den Hintergrund zu dem seit 2001 nahe der Stresemannstraße stehenden Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz. Das Metallgestell des Schildes war gebrochen. Es wurde von Mitarbeitern des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen ausgegraben und geschweißt. Anschließend betonierte die Mauerkolonne des Eigenbetriebs das reparierte Hinweisschild neu ein.

Der Schotter kommt weg: Vorgarten wird umgestaltet

Der Schottergarten wird vermessenMit gutem Beispiel voran: Der geschotterte Vorgarten der Familie Vocktmann wird sich in einen Ort für Artenvielfalt und Biodiversität verwandeln. Die Familie hatte bei der Aktion der Koblenzer Klimaschutzbeauftragten Dagmar Körner und des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen mitgemacht und gewonnen. Auszubildende der Stadtgärtnerei werden demnächst die vorhandene Schotterfläche umbrechen und Stauden pflanzen. Lea Rüdell und Leon Rommersbach, beide Auszubildende im ersten Jahr in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau bei der Stadt Koblenz, nahmen bereits Maß. Gemeinsam mit ihrem Ausbilder werden sie nun einen Pflanzplan für eine insektenfreundliche und langblühende Staudenmischung entwerfen. Die Wünsche der Familie Vocktmann werden dabei berücksichtigt.

Ihren Schottergarten hat die Familie Vocktmann vor vier Jahren angelegt. „Wir haben im Haus viel renoviert und umgebaut und wollten deshalb einen pflegeleichten Garten“, berichtet Fabian Vocktmann. Doch richtig glücklich mit ihrer Entscheidung war die Familie mit zwei Kindern und Hund von Anfang an nicht. „Schottergärten sind zwar modern, aber wir hätten lieber Blüten anstatt des vielen Graus.“ Farbenfrohe Blüten werden die Vocktmanns ab dem nächsten Frühjahr reichlich haben. Die neuen Pflanzen werden so zusammengestellt, dass der Vorgarten das ganze Jahr über attraktiv aussieht. Als Gestaltungselemente werden ein Teil des vorhandenen Schotters sowie einige größere Findlinge in die Staudenpflanzung integriert.

Die Klimaschutzbeauftragte und der Eigenbetrieb wollen mit der Aktion Impulse geben, Vorgärten in Koblenz insektenfreundlicher und naturnaher zu gestalten.

Neues Tor am Stadtteilfriedhof Niederberg

Auf dem Stadtteilfriedhof Niederberg wurde ein neues Tor an der Einfahrt montiert. Das stabile Tor soll den unerwünschten nächtlichen Besuchen von Wildschweinen auf dem Friedhof Einhalt gebieten. Damit wurde ein dringlicher Wunsch aus der Bevölkerung vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen umgesetzt.

Die Friedhofsverwaltung geht davon aus, dass mit dem feststehenden Tor auch die Dauerparker abgeschreckt werden. Bitte helfen Sie mit, halten Sie das Tor geschlossen.

Wasserspielplatz wird winterfest gemacht

Der Wasserspielplatz am deutschen EckDas regnerische Wetter verspricht in den nächsten Tagen und Wochen vorerst keine Besserung und auch die Temperaturen werden kühler. Aus diesen Gründen hat sich die Stadtverwaltung Koblenz dazu entschlossen, den Wasserspielplatz am Deutschen Eck in Koblenz ab sofort zu schließen und erst im kommenden Jahr wieder zu öffnen.

Aufgrund der Corona-Pandemie und eines damit verbundenen umfangreichen Hygienekonzepts, konnte der Wasserspielplatz in diesem Jahr erst am 7. August öffnen. In den Folgewochen wurde trotz einer Begrenzung der Besucherzahlen und der Aufenthaltszeit das kühle Nass unweit vom Deutschen Eck sehr gut angenommen. In diesem Zusammenhang bedankt sich Bürgermeisterin Ulrike Mohrs auch bei allen städtischen Ämtern sowie dem Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen, die den Betrieb unter den besonderen Corona-Bedingungen in diesem Jahr überhaupt erst möglich gemacht haben.

 

Startschuss für den Festungspark Kaiser Alexander

Der künftige Festungspark Kaiser Alexander auf der Karthause vereint eine hohe Aufenthaltsqualität mit Sportmöglichkeiten sowie Arten- und Naturschutz.Die Bauarbeiten am neuen Festungspark Kaiser Alexander beginnen am kommenden Montag, 12. Oktober, auf der Karthause. Weil die Fläche der künftigen Parkanlage stark zugewachsen ist, müssen als Vorbereitung zahlreiche Gehölze entfernt werden. Der Parkplatz am Löwentor wird währen der Fällarbeiten bis voraussichtlich Freitag, 17. Oktober, gesperrt.

Mit dem Bau des Festungsparks Kaiser Alexander setzt der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen die Umgestaltung des ehemaligen Fachhochschulgeländes auf der Karthause fort. Die neue Kindertagesstätte am Löwentor konnte bereits eröffnet werden. Die hochwertig gestaltete Kita-Außenanlage grenzt direkt an den künftigen Festungspark an.

Auf dem teilweise verwilderten Areal bleiben erhaltenswürdige Gehölze stehen und werden durch überwiegend heimische und an Trockenlagen angepasste Sträucher und Bäume ergänzt. Neben einer hohen Aufenthaltsqualität hat der Natur- und Artenschutz einen hohen Stellenwert. So sehen artenreiche Wiesen, Heckenbereiche und Bäume nicht nur gut aus, sondern dienen einer Vielzahl an Vögeln und Insekten als Nahrungs- und Brutflächen.

Auch schafft der neue Festungspark Kaiser Alexander neue Verbindungen zwischen der Parkanlage am Löwentor, dem Spielplatz, der Grundschule, den Studentenwohnheimen und den Kindertagesstätten. Ein barrierefreier Fußweg führt dann vom historischen Bauwerk Löwentor zum Lerchenweg. Zum Verweilen laden Bänke und Rasenflächen ein sowie ein Aussichtspunkt mit Weitblick über Koblenz und Blickbeziehung zur Festung Ehrenbreitstein. Zeitgleich wird ein Bolzplatz gebaut. Als weitere sportliche Angebote sind Trampoline und eine Slackline geplant. Für Jugendliche sind zudem spezielle Bänke und Sitzblöcke aus Naturstein vorgesehen.

Das Bauvorhaben Festungspark Kaiser Alexander kostet einschließlich der dreijährigen Fertigstellungs- und Entwicklungspflege voraussichtlich rund 950.000 Euro. Die Fertigstellung ist für Sommer 2021 geplant.

Fledermäuse bei der Baumpflege entdeckt

Schlafplatz in hohlem Ast: Zwei Große Abendsegler wurden bei Baumpflegearbeiten in der Platanenallee auf dem Hauptfriedhof entdeckt.Überraschungsfund bei Baumpflegearbeiten: Zwei schlafende Große Abendsegler entdeckten Mitarbeiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen auf dem Hauptfriedhof. Die Fledermäuse hingen in einem hohlen Ast an der historischen Platanenallee. Der Ast war nicht mehr verkehrssicher und musste entfernt werden. Am Boden wurden die Tiere dann entdeckt. Die Baumpfleger verschlossen daraufhin die Öffnungen behutsam mit Klebeband und riefen eine Biologin eines externen Sachverständigenbüros zur Hilfe. Sie lobte das Vorgehen und empfahl, das hohle Aststück mit einer Öffnung nach unten in dem Baum zu befestigen, sodass die Fledermäuse in der Nacht ausfliegen können. Das wurde getan. Bei der momentanen Witterung und den recht milden Nachttemperaturen ist es für die Tiere problemlos möglich, eine neue Unterkunft zu finden. Unterschlupfmöglichkeiten sind im nahen Umfeld ausreichend vorhanden. Als Kompensation für die sichere Höhle wird der Eigenbetrieb schnellstmöglich eine Fledermaus-Nisthöhle in der Platane aufhängen.

Der seit genau 200 Jahren bestehende Hauptfriedhof ist als Landschaftspark ein wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten mitten in der Stadt. Dazu zählt auch die Platanenallee, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts besteht und durch den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen gepflegt wird.

Stadt pflanzt 160 klimaverträgliche Bäume

Neue Eichen für den FestungsparkGute Nachricht für das Stadtklima: 160 Bäume pflanzt der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen in diesem Herbst im Koblenzer Stadtgebiet. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um Nachpflanzungen an Stellen, an denen bereits ein Baum stand -  aber auch neue Baumstandorte werden geschaffen. Den Neuzugängen stehen 108 Bäume gegenüber, die aus ganz unterschiedlichen Gründen gefällt werden müssen. Mehr Informationen zu dem Thema und zwei Listen mit den Neupflanzungen und den Bäumen, die gefällt werden müssen, finden Sie HIER

Müll gefährdet Ziegen am Festungshang

30 Ziegen halten den Wildwuchs an dem Hang der Festung Ehrenbreitstein in Schach. Achtlos weggeworfener Müll gefährdet jedoch ihre Gesundheit.

Achtlos weggeworfener Müll gefährdet die ökologische Landschaftspflege am Festungshang Ehrenbreitstein. Seit 2011 findet eine Beweidung des steilen Areals mit rund 30 Ziegen statt. Die Tiere sorgen dafür, dass der Hang eines ehemaligen Weinberges nicht verbuscht und eine offene Landschaft mit prägenden Gehölzinseln erhalten bleibt. Dies dient vor allem dem Natur- und Biotopschutz. Wer den Rheinsteig entlangläuft oder die Aussichtsplattform hinaufgeht, kann die Tiere bei der Arbeit beobachten.

Doch die Gesundheit der tierischen Landschaftspfleger ist in Gefahr. Denn leider kommt es häufig vor, dass von der Aussichtsplattform oder vom Weg entlang des Zaunes Abfälle wie Plastikmüll, Glasflaschen und Essensreste auf die Weide geworfen werden. Es besteht die Gefahr, dass die Ziegen den Müll fressen und krank werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen appelliert deshalb an die Vernunft der Menschen, die Tiere zu schützen und keine Abfälle in den eingezäunten Bereich zu werfen.

Friedhöfe sind Immaterielles Kulturerbe

Friedhofskultur ist Immaterielles Kulturerbe: Andreas Drechsler, Werkleiter des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen und Rita Reusch, Leiterin des Bestattungswesens, präsentieren ein neues Schild auf dem Hauptfriedhof.Wie wichtig die Friedhofskultur für unsere Gesellschaft ist, soll anlässlich des Tags des Friedhofs am 20. September ein neues Schild auf dem Koblenzer Hauptfriedhof deutlich machen. Es weist darauf hin, dass die Friedhofskultur in Deutschland Immaterielles Kulturerbe ist. Die Stadt Koblenz ist damit Teil einer bundesweiten Aktion, in der 300 Friedhöfe in 125 Städten als Kulturräume ausgewiesen werden. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen trägt und gestaltet diese wichtige kulturelle Säule auf unseren Koblenzer Friedhöfen aktiv mit.

Zum Immateriellen Kulturerbe ernannt wurde das, was Menschen auf dem Friedhof tun: Trauern, Erinnern und Würdigen genauso wie Gestalten, Pflegen und Weiterentwickeln. Unsere Koblenzer Friedhöfe bilden – wie alle anderen Friedhöfe auch – den Raum, auf dem sich diese Kulturform entfaltet: kraftvoll, lebendig und identitätsstiftend. Täglich kommen Menschen aus ganz unterschiedlichen Gründen auf die Friedhöfe, betonen Werkleiter Andreas Drechsler und Rita Reusch, Leiterin des Bestattungswesens (Foto). Dabei wird nicht nur getrauert und erinnert: Menschen kommen, um Gräber zu gestalten und zu pflegen, andere um sich eine kleine ruhige Auszeit vom Alltag zu nehmen und wiederum andere um zu arbeiten.

Detaillierte Informationen zu dem Thema gibt es auf www.kulturerbe-friedhof.de.

Führung über den Hauptfriedhof

Die Mitglieder des Umweltnetzwerkes Kirche Rhein-Mosel e. V. haben ihren Termin für die Mitgliederversammlung genutzt um den Koblenzer Hauptfriedhof zu besuchen.

Bei schönem Wetter konnten sie sich unter der fachkundigen Führung des Historikers Manfred Böckling mit der interessanten 200-jährigen Geschichte des Friedhofes vertraut zu machen. Weiterhin konnten im Rahmen des zweistündigen Spaziergangs auf Wunsch auch aktuelle Themen und Fragen angesprochen werden, da die Führung von einer Mitarbeiterin des Beratungsbüros begleitet wurde.

Wenn auch Sie Interesse an einer Friedhofsführung haben, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.